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Schwarzwaldverein
Bezirk Kniebis
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Siebte Etappe der Bezirksumwanderung bei „Kaiserwetter“
Von der Waldsägmühle zur Nagoldquelle

Zur siebten Etappe der Bezirksumwanderung hatte der Bezirk Kniebis im Schwarzwaldverein eingeladen. Organisation und Führung lagen bei den Ortsgruppen Pfalzgrafenweiler und Seewald. Die Resonanz war dann auch erfreulich, insgesamt 76 Wanderlustige waren bei prächtigem Herbstwetter zum Start bei der Waldsägmühle ins Zinsbachtal gekommen und schnürten frohgelaunt ihre Wanderschuhe. Gut gelaunt zeigte sich auch Bürgermeister Dieter Bischoff aus Pfalzgrafenweiler bei seiner mit Humor gewürzten Begrüßung. Er wäre gerne  mitgewandert, wenn da nicht noch andere Verpflichtungen wären, so der Weilermer Rathauschef. Auch der Vorsitzende der Ortsgruppe Pfalzgrafenweiler, Frieder Haug und Bezirkswanderwartin Gudrun Nikko hießen die Wanderer willkommen. Anschließend bliesen die Ortskundigen Wanderführer Willi Bosch und Frieder Haug (Pfalzgrafenweiler) zum Start. 
 
Vorbei am vielbesuchten, idyllisch im Wald gelegenen Grillplatz Stockwiese, führte die Strecke auf dem Stockwiesenweg durch den schattenspendenden Wald. Am Waldrand entlang, mit schönem Blick auf Kälberbronn, dem höchstgelegenen Ortsteil der Gemeinde Pfalzgrafenweiler, wurde der Spielplatz Große Tannen erreicht. Frieder Haug als kompetenter, ehemaliger Forstmann informierte ausführlich über das 14 ha große Naturschutzgebiet Große Tannen, über den Bannwald und die Waldbewirtschaftung. Bis zum Sturm Lothar stand hier die höchste Tanne Deutschlands mit 55 Metern Höhe und einem Stamminhalt von 34 Festmetern. Durch den Bannwald mit Deutschlands einst größten Tannen, die zum größten Teil abgestorben sind, kamen die Wanderer flott voran. 
 
Die Wanderstrecke wechselte auf Gemarkung Seewald, die Wanderführung übernahm nun der Vorsitzende der Ortsgruppe Seewald, Ralf Plinta. Die Erzgruber Steige abwärts wurde Erzgrube erreicht wo am Infopavillion nach einem Rundgang über den Eisvogelpfad die Mittagsrast eingelegt wurde. Beim Rucksackvesper in der warmen Herbstsonne stärkten sich die Wanderer für den zweiten Abschnitt der Tour. Bürgermeister Gerhard Müller aus Seewald ließ es sich nicht nehmen, die inzwischen durch Einsteiger auf 88 Teilnehmer angewachsene Wandergruppe zu begrüßen. Interessant und informativ waren seine Ausführungen über Entstehung und Geschichte des Seewalder Ortsteils und der Nagoldtalsperre. Der Seewalder Schultes begleitete dann auch die Wanderer bis ins Ziel. Entlang der Nagoldaue, vorbei an modernen Sägewerken, führte die Wanderung auf schönem Hangweg flussaufwärts ins Schorrental, mit ausführlichen Informationen des Wanderführers zum
geschichtsträchtigen Tal und zur Holzwirtschaft. Beim Gasthaus Forelle wechselte man die Talseite, der Weg führte nun auf naturbelassenen Wanderpfaden durchs wildromantische Taubental vorbei an ehemaligen Wässerwiesen zur beschaulichen Idylle bei der Nagoldquelle. Unterwegs musste die Nagold zweimal an Furten über große Steine überquert werden, was erhöhte Aufmerksamkeit erforderte. Die 90 Kilometer lange Nagold war einst sehr bedeutend für den Holztransport in der Flößerzeit. Die Quellfassung aus dem Jahr 1888 war einst die Wasserversorgung von Besenfeld. Heute werden die meisten Brunnen im Ort noch mit diesem Wasser gespeist. 
 
Bezirkswanderwartin Gudrun Nikko bedankte sich abschließend bei den Organisatoren und Wanderführern der Ortsgruppen Pfalzgrafenweiler und Seewald. 
 
Nach 14 Wanderkilometern war das Ziel Urnagold erreicht. Pfarrer Benjamin Heeß führte interessierte Wanderer durch die sagenumwobene Urnagolder Kirche. Die Bewirtung durch die Ortsgruppe Seewald im Garten der Johanneskirche mit Kaffee, selbstgebackenen, leckeren Kuchen und Getränken war ein schöner Abschluss dieses gelungenen, von der Sonne verwöhnten Wandertages.
 
Alle freuen sich schon auf die achte Etappe der Bezirksumwanderung, die am 15. September 2019 von Besenfeld nach Röt ins Murgtal führt

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